KOMMENTAR ZUM FLOHMARKT-TODDer Vohwinkeler Flohmarkt wurde von der Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine veranstaltet. Und die will den Flohmarkt keinem Profi überlassen, der damit Geld verdienen will. Das sagte der bisherige Chef-Organisator, Andreas Schäfer im Radio-Wuppertal-Interview. Wie ein kleines Kind, dass sein Spielzeug lieber kaputt macht, bevor jemand anders damit spielt. Die Arbeitsgemeinschaft der Vohwinkeler Vereine geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie kann ja nicht verhindern, dass jemand jeden letzten Sonntag im September einen großen Flohmarkt in Vohwinkel macht. Aber der bekommt dann "keine Unterstützung von den Vohwinkeler Vereinen". Zitat Andreas Schäfer. Die kleinen, trotzigen Kinder machen also nicht nur ihr Spielzeug kaputt, sondern sie kündigen auch an, dass sie nie mehr spielen, selbst wenn jemand sein eigenes Spielzeug mitbringt. Das ist ein Unding! Das sage ich als überzeugter Wuppertaler und als gebürtiger Vohwinkeler. Wir reden hier ja nicht über irgendein Spielzeug, sondern über den größten Ein-Tages-Flohmarkt der Welt. Unter der weltweit einzigen Schwebebahn. So viele Superlative hat unsere Stadt nicht. Und eine Veranstaltung, die zwei Superlative vereint, darf man nicht so einfach sterben lassen. Das gilt auch für die Stadt und die städtische Wuppertal Marketing GmbH. Die machen es sich viel zu einfach, wenn sie sagen: das ist schade, aber nicht unsere Entscheidung. Nur verantwortungslose Rabeneltern gucken tatenlos und kommentarlos zu, wie ihre Kinder absichtlich wertvolles Spielzeug kaputtmachen.



