Nachrichten vom 29.06.2017

Straßenverkehrsamt: Keine Lösung in Sicht

Die Stadt weiß noch nicht genau, wie sie die Probleme im Straßenverkehrsamt lösen soll. Klar ist: die Online-Terminvergabe mehrere Wochen im Voraus möglich zu machen, hilft nicht. Das werde nur dazu führen, dass viele ihre Termine wegen des langen Vorlaufs nicht nutzen. Ziel der Stadt ist, dass jeder innerhalb von fünf Tagen einen Termin bekommt. Und eben nicht mehr der Gedanke vorherrscht, "wer ganz früh kommt, wird auch bedient". Es gibt Überlegungen, Arbeitsplätze einzuführen, an denen sowohl Angelegenheiten aus dem Einwohnermeldeamt und dem Straßenverkehrsamt erledigt werden können. Fest steht das aber noch nicht. Verbesserungen zu planen ist auch deshalb schwierig, weil der Mietvertrag auf Lichtscheid nur noch bis Ende 2020 läuft.
 
 

Ehe für Alle: Kritik an Hardt

Das "Nein" des Wuppertaler Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt zur Ehe für Alle bringt ihm viel Kritik ein. Die Wuppertaler Jusos sagt, die Ehe für Alle sei Ausdruck der modernen Gesellschaft. In der hätte Hardt offenbar seinen Platz noch nicht gefunden. Auch auf der Radio-Wuppertal-Facebook-Seite hatten viele Menschen die Haltung von Hardt kritisiert. Der CDU-Abgeordnete will morgen im Bundestag gegen die Ehe für Alle stimmen. Der Wuppertaler SPD-Abgeordnete Manfred Zöllmer ist dafür.
 
 

Randale im Haus der Integration

Ein Mann hat heute im Haus der Integration randaliert und zwischenzeitlich für Angst und Schrecken gesorgt. Er war in der Dienststelle des Jobcenters und bedrohte dort die Anwesenden. Der offenbar verwirrte Mann hatte einen Rucksack dabei, und sprach davon, er wolle "ins Paradies". Daraufhin räumten die Angestellten sofort die ganze Etage. Der 27jährige Randalierer selbst ging dann auch. Polizisten konnten ihn in der Nähe überwältigen und festnehmen. In seinem Rucksack befanden sich keine verdächtigen Gegenstände. Der Mann wurde zunächst von einem Arzt untersucht. Er wurde dann in eine Spezialklinik eingewiesen.
Das Haus der Integration ist an der Friedrich-Engels-Allee gegenüber vom Landgericht. Dort sind alle behördlichen Anlaufstellen für Migranten in einem Haus vereint.
 
 

Wichlinghauser Straße: CDU will bessere Tempokontrolle

Der Blitzer auf der Wichlinghauser Straße Ecke Breslauer Straße sollte künftig in beide Richtungen blitzen. Das fordert die CDU in der Bezirksvertretung Oberbarmen. Viele Autofahrer wüssten, dass der Blitzer nur bergauf funktioniert und würden sich in Richtung Tal nicht an Tempo 30 halten. Das gefährde die Kinder der Grundschule Wichlinghauser Straße. Deshalb soll die Stadt prüfen, ob der Blitzer nicht auch für die andere Richtung aktiviert werden kann.
 
 

Neue Bushaltestellen im Elberfelder Zentrum gut angenommen

Die Fahrgäste der WSW haben die neuen Haltestellen im Elberfelder Zentrum gut angenommen. Zu diesem Schluss kommen die Wuppertaler Stadtwerke einen Monat nach dem Ende des Busbahnhofes an der Ohligsmühle. Die Busse halten seitdem teilweise am Wall, teilweise an der Morianstraße. Die Umstellung sei gut gelaufen, sagte uns ein WSW-Sprecher. Die Kunden hätten sich schnell darauf eingestellt. Nur selten seien Fahrgäste zur falschen Haltestelle gegangen. An der Morianstraße sei es zu manchen Zeiten etwas voll - wenn drei Busse hintereinander halten, könne das den Verkehr schon mal etwas beeinträchtigen. Die Haltestellen bleiben, wie sie jetzt sind, bis der neue Busbahnhof am Döppersberg fertig ist. Das wird im kommenden Jahr sein.
 
 

AWO fordert einheitliche Standards für offenen Ganztag

Die Arbeiterwohlfahrt in Wuppertal fordert landesweit einheitliche Standards für den offenen Ganztag. In vielen armen Städten gebe es nicht genug Mitarbeiter und zu wenig Räume. Es gebe keine landesweiten Standards, obwohl immer mehr Kinder den offenen Ganztag nutzten. Die AWO schließt sich einer Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege an und will für bessere Bedingungen demonstrieren. Das ist für den 12. Juli vor dem Düsseldorfer Landtag geplant. Vorher gibt es zwei Elternnachmittage, gemeinsam mit offenen Ganztagsschulen. Heute an der OGS Peterstraße 26 um 14:30 Uhr und morgen an der OGS Reichsgrafenstraße 36, um 14 Uhr.
 
 

Hubschrauber im Wuppertaler Norden unterwegs

Heute und morgen ist ein Hubschrauber im Auftrag der WSW über dem Wuppertaler Norden unterwegs. Mit dem fliegen die Stadtwerke Hochspannungsleitungen ab. Eine 63 Kilometer lange Trasse mit 244 Masten wird überprüft. Sie führt von Wuppertal weiter über Velbert und den Essener Süden bis nach Hattingen.
 
 

Hilfe für Bewohner des evakuierten Hochhauses

Viele Bewohner des geräumten Hochhauses an der Hilgershöhe stehen jetzt auch finanziell vor großen Problemen. Zum Teil reicht das Geld nicht einmal aus, um einen Nachsendeantrag bei der Post zu stellen oder ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Der Verein „Wuppertaler in Not“ (WiN) stellt deshalb spontan eine einmalige Soforthilfe zur Verfügung. Alle 72 Bewohner bekommen kurzfristig 50 Euro als Überbrückung ausgezahlt. Auch der Sozialfonds der Stadt hat eine kleine finanzielle Hilfe angekündigt. WiN wird unter anderem von der Wuppertaler Rundschau, der WZ und Radio Wuppertal getragen. Ab heute bietet die Stadt den Betroffenen außerdem Wohnungen im Umfeld des Hochhauses an - falls sie nicht auf die Sanierung warten wollen. Dafür wurde ein Vermietungsbüro im Wuppertaler Hof eingerichtet.
 
 

Straßenverkehrsamt: Lieber zahlen statt warten

Die langen Wartezeiten im Straßenverkehrsamt werden für einige Firmen zum Geschäftsmodell. Immer mehr Wuppertaler bezahlen Zulassungsdienste dafür, ihre Autos oder Motorräder beim Straßenverkehrsamt an- oder umzumelden. Seit Beginn der Osterferien werden praktisch jeden Tag Wuppertaler abgewiesen, weil kein Termin mehr frei ist. Auch online sind oft keine mehr zu kriegen. Deswegen weichen viele auf Zulassungsdienste aus und zahlen bis zu 40 Euro dafür, dass ihre Angelegenheit erledigt wird. Solche Dienste und Händler werden in der Regel noch am selben Tag bedient - das geht allerdings wieder zu Lasten der Privatkunden. Noch hat die Stadt keine wirkliche Lösung für das Problem. Ziel ist aber, dass jeder innerhalb von fünf Tagen einen Termin bekommt.
 
 

Polizisten entschuldigen sich bei Wuppertaler Kollegen

Nach der ausschweifenden Feier von Berliner Polizisten in Hamburg haben sich die Beamten bei ihren Wuppertaler Kollegen entschuldigt. «Sorry an unsere Kolleginnen und Kollegen aus NRW», heißt es in einer Stellungnahme bei Facebook. Die Wuppertaler Beamten, die ebenfalls für den G20-Gipfel auf dem Kasernengelände nord-östlich von Hamburg untergebracht waren, hatten sich von ihren feiernden Kollegen gestört gefühlt. Das bestätigte ein Sprecher der Wuppertaler Polizei. Anders als Berliner Medien zunächst berichteten, hatte es aber keine Auseinandersetzungen zwischen den Wuppertaler und Berliner Bereitschaftspolizisten gegeben. Die Berliner waren nach der Feier mit öffentlichem Sex, Wildpinkeln und lauter Musik nach Hause geschickt worden.
 
 

WSV schießt 20 Tore im Testspiel

Der Wuppertaler SV hat den ersten Test für die neue Saison erfolgreich bestritten. Gegen den Kreisligisten SC Sonnborn gewann der WSV am Abend mit 20:0. Trainer Stefan Vollmerhausen setzte alle fitten Spieler ein, darunter auch die Neuzugänge. Einer von ihnen, Christopher Kramer, machte gleich drei Tore, je eins mehr schossen Enzo Wirtz und Kevin Hagemann. Das nächste Testspiel wird den WSV stärker fordern. Am Samstag spielt das Team beim Südwest-Regionalligisten Steinbach.
 
 
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