Nachrichten vom 26.07.2017

Islamist Sven Lau muss ins Gefängnis

Der Islamistenführer Sven Lau ist als Terrorhelfer zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-Jährigen heute für schuldig. Lau hatte als Kopf der Wuppertaler Scharia-Polizei bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Lau gehört zu den bekanntesten Gesichtern des radikalen Islam in Deutschland. 2014 hatte der 36-Jährige als Kopf der Wuppertaler Scharia-Polizei bundesweit für Empörung gesorgt. Damals waren Lau und andere Islamisten mit Warnwesten durch Elberfeld gelaufen und hatten versucht junge Leute zu bekehren. Bei dem Urteil heute ging es aber nicht um die Scharia-Polizei, sondern um die Terrormiliz Jamwa. Lau hatte den Terroristen in Syrien Kämpfer vermittelt und Ausrüstung beschafft. Der ehemalige Feuerwehrmann aus Mönchengladbach hat bereits 22 Monate in Untersuchungshaft gesessen.
 
 

Immer mehr Diebstähle auf Baustellen

Auf den Autobahnbaustellen in Wuppertal wird immer mehr geklaut. Das berichtet unter anderem die Firma Fink-Stauf, die hier bei uns für Straßen.NRW im Einsatz ist. Immer öfter würden Diebe Baucontainer aufbrechen und zum Beispiel teure Werkzeuge stehlen. Auch andere Firmen, die im Auftrag von Straßen.NRW an unseren Autobahnen bauen, berichten von immer mehr Fällen. Einige zählen zwischen 40 bis 50 größere Diebstähle pro Jahr. Teilweise seien sogar schon kleinere Bagger gestohlen worden. Alleine die Firma Fink-Stauf schätzt ihren Schaden auf bis zu 130.000 Euro im Jahr. Hier bei uns gibt es im Moment vor allem auf der A46 einige Baustellen - unter anderem zwischen Haan-Ost und Cronenberg und bei Wichlinghausen. Nachts sind diese Baustellen unbewacht und dann schlagen die Täter zu: Größere Geräte werden auf Radlader geladen und dann direkt ins Ausland gebracht, sagt die Firma Fink-Stauf. Auch an Wochenenden schleichen sich Diebe auf die Baustellen und stehlen unter anderem große Batterien, Werkzeuge und Bohrmaschinen.
 
 

Weiterbildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Wuppertaler Arbeitgeber sollen ihre Angestellten weiterbilden. Das fordert jetzt der Deutsche Gewerkschaftsbund in Wuppertal. Wuppertaler ohne Berufsabschluss hätten ein fünf Mal höheres Risiko, arbeitslos zu werden, als Wuppertaler mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Studium. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nach wie vor der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, sagt der DGB. Unter Wuppertalern mit einer abgeschlossenen Ausbildung liegt die Arbeitslosenquote bei 5,1 Prozent, unter Akademikern sogar nur bei 2,6 Prozent. Ganz anders sieht es bei ungelernten Kräften aus: Hier liegt die Arbeitslosenquote bei über 26 Prozent. Arbeitgeber sollten ihre Angestellten weiterbilden, sagt der DGB. Bei verschiedene Programmen der Arbeitsagentur können sie finanzielle Unterstützung dafür bekommen.
 
 

Wuppertal ist besonders innovativ

Wuppertal und das Bergische Städtedreieck gehören zu den innovativsten Wirtschaftsräumen Deutschlands. Das hat eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln ergeben. Von insgesamt 85 Wirtschaftsräumen liegt Wuppertal auf Platz 6. Untersucht wurden fünf Kriterien. Darunter die Zahl der Patentanmeldungen, die Breitbandinternetversorgung und die Zahl der beschäftigten Akademiker mit MINT-Qualifikationen - also in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Bergische Städtedreieck gilt mit seiner guten Bewertung in allen Punkten als eine der dominierenden Innovationsregionen in Deutschland.
 
 

Wuppertaler haben viele Punkte in Flensburg

Wuppertaler Autofahrer sammeln viele Punkte in Flensburg. Das Vergleichsportal Check24 hat die 50 größten deutschen Städte miteinander verglichen - Wuppertal landet dabei auf Platz 4. Konkret heißt das: Etwa jeder achte Wuppertaler, der über Check24 eine Kfz-Versicherung abgeschlossen hat, ist in der Flensburger Datei mit mindestens einem Punkt erfasst. Ganz oben im Ranking landen Rostock und Leipzig. Die wenigsten Punktesünder gibt es in Oberhausen, Gelsenkirchen und Berlin. Die meisten Punkte sammeln laut Check24 Autofahrer zwischen 20 und 29 Jahren. Und die meisten Verkehrssünder sind Männer.
 
 

Neue Geschäftsführung bei den Wuppertaler Bühnen

Die Wuppertaler Bühnen werden umstrukturiert. Wenn Geschäftsführer Enno Schaarwächter im nächsten Jahr in Ruhestand geht, wird er gleich vier Nachfolger bekommen. Schon jetzt startet die Stadt die Suche nach einem echten Nachfolger - also einem kaufmännischen Geschäftsführer. Aber auch die Intendanten von Schauspiel und Theater und die Generalmusikdirektorin sollen in die Geschäftsführung aufrücken. Es gäbe dann also vier gleichberechtigte Chefs bei den Bühnen.
 
 

Hochhaus in Langerfeld soll neue Fassade bekommen

Die Fassade des Hochhauses in Langerfeld so schnellstmöglich komplett ausgetauscht werden. Das sagte uns ein Sprecher der Eigentümergesellschaft. Am Nachmittag durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen - nach fast einem Monat seit der Evakuierung. Die Stadt müsse jetzt aber die nötigen Genehmigungen erteilen, vorher können man nichts machen, sagt der Eigentümer. Einen Zeitplan gebe es noch nicht. Bisher wurde die Fassade nur im Bereich des Treppenhauses und der Laubengänge entfernt. Der Eigentümer wiederum wird wohl rechtlich gegen die Evakuierung vorgehen - er sagt sie sei unnötig gewesen.
 
 

Immer mehr atypisch Beschäftigte in Wuppertal

Die Zahl der Menschen, die in Wuppertal keinen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob haben, wird immer größer. 41 Prozent der Arbeitnehmer in unserer Stadt arbeiten in Teilzeit, als Leiharbeiter oder in einem Minijob. Das sind mehr, als jemals zuvor. Die IG Bau kritisiert diese Entwicklung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass es zwar einen wirtschaftlichen Aufschwung gebe, die Arbeitnehmer davon aber nicht profitieren. Vor allem Teilzeitjobs haben in Wuppertal stark zugenommen. Während 2003 nur knapp 20.000 Wuppertaler in Teilzeit beschäftigt waren, sind es heute mehr als 31.000. Besonders häufig arbeiten Frauen in sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnissen.
 
 

DEPOT zieht in die Schlössersgasse

Die Handelskette DEPOT eröffnet bald eine neue Filiale in Elberfeld. Der Deko- und Geschenkeanbieter zieht in die Schlössersgasse 1. In dem Gebäude waren zuletzt die Modemarke Esprit und die Schuhkette ROLAND. Das Gebäude wird aktuell noch saniert, der Mietvertrag gilt dann ab dem 1. September. Die Schlössersgasse wird, wie die anderen kleinen Fußgängerstraßen rund um den Turmhof, von der Stadt wieder attraktiver gestaltet. Zum Beispiel mit neuen Pflastersteinen. DEPOT will hier künftig auf 680 Quadratmetern vor allem Dekoartikel verkaufen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz 575 Millionen Euro umgesetzt.
 
 
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